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 Qualifizierungsprogramm zum Theater der Unterdrückten

 

APRIL IN KURINGA - FESTIVAL, 25 - 29 April 2017

Kurs I (Neue Gruppe - E): Frühlling, 2 - 13 May 2017

Kurs II: Sommer, 31st July till 11th August 2017

Kurs I (Neue Gruppe F): Sommer, 21st August till 1st September

APRIL IN KURINGA - FESTIVAL 2018

 

Das KURINGA Fortbildungsprogramm kombiniert theoretische Vertiefung mit praktischen Erfahrungen – abstrakte Diskussionen mit konkreten Aha-Effekten – und macht so die ständige Weiterentwicklung der Praxis der Methode möglich. Dieses Programm steht auf drei Säulen: Fortbildung, Multiplikation und Auswertung.

Die Initiative hat das Ziel, eine Basis für ein Curriculum für permanente Fortbildungskurse in der Methode des Theaters der Unterdrückten zu schaffen und die Grundlage zu legen für die Transformation von Realität durch die Bildung von community-Gruppen und den Austausch unter ihnen.

Die Teilnahme steht allen offen, die ihr Wissen im Bereich Theater der Unterdrückten vertiefen und ihre Praxis weiterentwicken wollen. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die im community-Bereich für die Überwindung von Ungerechtigkeiten arbeiten und ihre Mitarbeiter_innen qualifizieren wollen, werden Priorität bei Teilnahme und Monitoring haben.

 

APRIL in KURINGA (Gruppen A, B, C und D)

4tägiges Seminar und Theaterlabor: 25.-29. April 2017

Uferstudios GmbH (Studio 1) Badstr. 41a (Tor 1) 13357 Berlin

(U8 Pankstraße / U9 Nauener Platz / S-Bahn Gesundbrunnen)

Jährlich stattfindendes Seminar und Theaterlabor, eine Initiative für alle Teilnehmenden des KURINGA Qualifizierungsprogramms, ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen (Forumtheateraufführungen), die allen Interessierten offen stehen.

 

NEUE GRUPPE E

Kurs I: FRÜHLING in KURINGA

11-Tages-Fortbildung: 2. -13. Mai 2017

Grüntaler Str. 35 13359 BERLIN

Wurzeln und Flügel I – Grundlegende Konzepte der Methode

Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung (Erster Teil)

BILDER: Ästhetik der Unterdrückten

Klang / Rhythmus: Ästhetik der Unterdrückten

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Erster Teil)

 

Die Inhalte werden über eine gemeinsame Forumtheaterproduktion entwickelt, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert wird.

 

Multiplikation (in den eigenen Arbeits- und Handlungsfeldern der Teilnehmenden).

 

Kurs II: SOMMER in KURINGA (Gruppen A, B, C, D und E)

12-Tages-Fortbildung: 31. Juli – 11. August 2017

Grüntaler Str. 35 13359 BERLIN

Inhalte:

Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung (Zweiter Teil)

Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Zweiter Teil)

Regenbogen der Wünsche: die Invasion des Gehirns

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Kuringa – Mäeutische Haltung

Wurzeln und Flügel III – Praxis Kuringa

 

Multiplikation (in den eigenen Arbeits- und Handlungsfeldern der Teilnehmenden).

 

NEUE GRUPPE F

Kurs I: SOMMER IN KURINGA

11-Tages-Fortbildung: 21. August - 1. September

Grüntaler Str. 35 13359 BERLIN

Wurzeln und Flügel I – Grundlegende Konzepte der Methode

Forumtheater: die Entwicklung der Fragestellung (Erster Teil)

BILDER: Ästhetik der Unterdrückten

Klang / Rhythmus: Ästhetik der Unterdrückten

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Wurzeln und Flügel II – Dramaturgie (Erster Teil)

APRIL in KURINGA (Gruppen A, B, C, D, E und F)

4tägiges Seminar und Theaterlabor: April 2018

Jährlich stattfindendes Seminar und Theaterlabor, eine Initiative für alle Teilnehmenden des KURINGA Qualifizierungsprogramms, ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen (Forumtheateraufführungen), die allen Interessierten offen stehen.

 

Kurssprache: Englisch 

Kosten: 

Jeder Kurs: 600EUR (Beide Kurse zusammen 1000EUR)

April in KURINGA (Seminar und Theaterlabor): 200EUR

 

Monitoring-Prozess: wird während des 1. Kurses vereinbart. In besonderen Fällen ist auch Praxisbegleitung vor Ort möglich.

 

Für weitere Informationen, Mitmachmöglichkeiten und Fragen zur Bezahlung bitte  

kuringa at kuringa dot org  

+49 (0) 30 5459-2799

 

Training:

KURINGA

Multiplikation:

entwickelt im Betätigungsfeld bzw. Arbeitsbereich der Teilnehmenden.

Evaluation:

durch Berichte über lokale Aktivitäten, Evakuationsbögen und Seminare bei KURINGA.

Zur Teilnahme an diesem Qualifkationsprozess werden Grundkenntnisse der Methode und etwas praktische Erfahrung mit dem Theater der Unterdrückten auf einfachem Niveau benötigt.

 

2013 - Gruppe A

2014 - Gruppe B

2015 - Gruppe C

2016 - Gruppe D

2017 - Gruppe E (Mai)

2017 - Gruppe F (August)

 

Ort: KURINGA (Berlin)

Grüntaler Str. 35, 13359 Berlin-Wedding, DE

Oft werden einzelne Module des Qualifizierungsprogramms separat in Berlin oder anderen Orten von KURINGA als Workshops angeboten und hier angekündigt: www.kuringa.org

Das KURINGA Qualifizierungsprogramm zum Theater der Unterdrückten wurde von Bárbara Santos entwickelt, die zwei Jahrzehnte lang Kollegin von Augusto Boal in Brasilien war und in mehreren Ländern an der Entwicklung, Durchführung, Koordinierung, Supervision und Evaluierung von Weiter-bildungsprogrammen gearbeitet hat. In Berlin wird das Programm gemeinsam mit Christoph Leucht und Till Baumann umgesetzt.

 

Das KURINGA Programm verbindet theoretische Vertiefung mit praktischer Erfahrung und trägt so zur beständigen Weiterentwicklung der Praxis der Methode bei. Wissen und Erfahrung werden durch gemeinsame künstlerische Produktionen entwickelt, als praktische Anwendungen der theoretischen Konzepte und als mögliche Referenz für den eigenen Multiplikationsprozess.

 

Das Programm besteht aus zwei zwölftägigen Kursen, ergänzt durch Seminare, Theaterlaboratorien und das jährliche APRIL in KURINGA Forumtheaterfestival.

 

Das KURINGA Qualifizierungsprogramm und das APRIL in KURINGA Forumtheaterfestival tragen dazu bei, solidarische Netzwerke für den Austausch von TdU Community Gruppen und Praktiker*innen untereinander zu schaffen, als Basis für die Zusammenarbeit bei der Transformation der Realität.

 

Kurs I: 12 Tage

Wurzeln und Flügel I: grundlegende Konzepte der Methode

Forumtheater: die Frage entwickeln (erster Teil)

BILD: Ästhetik der Unterdrückten

KLANG/RHYTHMUS: Ästhetik der Unterdrückten

WORT: Ästhetik der Unterdrückten

Wurzeln und Flügel II: Dramaturgie (erster Teil)

Multiplikation: (im Arbeitsfeld/Aktionsradius der Teilnehmenden)

 

Jährliches Seminar & Theaterlaboratorium während des APRIL in KURINGA Forumtheaterfestivals: 5 Tage

Eine praktische Initiative für alle Teilnehmenden des KURINGA Qualifizierungsprogramms und ihre Gruppen mit internen Diskussionen, prak-tischem Austausch und öffentlichen Veranstaltungen wie Forumtheater-aufführungen.

 

Kurs II: 12 Tage

Forumtheater: die Frage entwickeln (zweiter Teil)

Wurzeln und Flügel II: Dramaturgie (zweiter Teil)

Regenbogen der Wünsche: die Invasion des Gehirns

Kuringa – die maieutische Haltung

Wurzeln und Flügel III: Praxis Kuringa

Multiplikation: (im Arbeitsfeld/Aktionsradius der Teilnehmenden) 

 

Das Theater der Unterdrückten, entwickelt von dem brasilianischen Theaterlogen Agusto Boal, ist eine ästhetische Methode bei welcher die Umwandlung der Realität im Mittelpunkt steht. Die Kunst der Beobachtung und der kritischen Repräsentation dieser Realität sowie deren gegenüber eingenommenen Stellung soll durch Bewusstseinsherstellung und konkrete Aktionen angeregt werden. Mit dieser theatralischen Methode wird die Auslöschung der Barriere zwischen der Bühne und dem Parkett ausgelöst, um somit einen freien Umgang zwischen Künstler_innen und Zuschauern_innen zu ermöglichen, diese sind eingeladen als Individuen, Kultur- und WissenserzeugerInnen innerhalb eines spielerischen und demokratischen Raum, im propositivem Dialog, zu agieren.

 

Bei der 1. internationalen Konferenz des Theater der Unterdrückten, welche von dem Zentrum des Theater der Unterdrückten im Juli 2009 umgesetzt wurde, hat sich der Mangel und die Notwendigkeit von tiefergehenden Qualifikationen und Strukturen, die das theoretische Arsenal und die Praxis der Methode kritisch analysiert, hervorgehoben. Das Programm KURINGA beabsichtigt eine konkrete Teilnahme in der Konstruktion dieses Weges.

 

Dafür handelt es sich um ein Qualifikationsprogramm des Theater der Unterdrückten, zusammengesetzt von zehn Modulen (und die Einführung in die Methodik) welche die Vertiefung der Theorie zu der experimentellen Praxis, die abstrakte Diskussion zu einer eindeutigen Umsetzung verbinden und somit die zusammenhängende Entwicklung der Praxis der Methode erlauben.