© 2011 Kuringa. Impressum
EN

Die Produktion von Forumtheater-Szenen und Stücken mit ästhetischen Mitteln.

 

Ästhetik der Unterdrückten 

KLANG / RHYTHMUS 

Dieser Workshop nimmt sich vor, die Aspekte KLANG und RHYTHMUS in den Inszenierungen des Theaters der Unterdrückten zu entwickeln. Der Klang der Stimme und des Körpers, der Klang von Objekten und ihre möglichen Kombinationen, der Rhythmus der erzeugten Klänge, der Rhythmus der Figuren, der Rhythmus der Inszenierung, der Rhythmus des Forums und Rhythmus als Dialog.

Erfahrungen in diesem Bereich sollen eine gemeinsame Untersuchung der Möglichkeiten des rhythmischen Ausdrucks von alltäglicher Unterdrückung fördern. Ausgangspunkt sind die Körper als rhythmische und als Klang-Ressource, dann  (recycelte) Objekte und schließlich die Kombination von beiden, um Klangkompositionen zu schaffen, die konkrete Inhalte ausdrücken oder gar Geschichten erzählen. Wie können Rhythmus, Bild und Bewegung in einer Klangkomposition verbunden werden, die es erlaubt, eine Geschichte zu kommunizieren? Wie kann diese Kommunikation das Forum ermöglichen? 

Die Teilnehmenden sollten mindestens fünf Objekte von zuhause mitbringen. Jedes sollte aus einem andere Material sein: Holz, Metall, Glas, Plastik, Pappe/Papier – Objekte, die interessant klingen und die frei verwendet werden können. Von manchen mögen diese als “Müll” angesehen werden, im Workshop werden wir sie als Klangobjekte und Ressourcen für die gemeinsame Arbeit verwenden.

BILD

Die Ästhetik des Unterdrückten basiert auf drei Elementen: Bild, Wort und Klang. Bei diesem Modul steht die Entwicklung des Bildes im Vordergrund (Kleidung der Persönlichkeiten, „warme“ Objekte, Ausstattungen, Atmosphäre und so weiter) der theatralen Zusammensetzung. Durch die Ästhetik der Technik des Unterdrückten werden mit den gefundenen Objekten szenische Elemente kreiert. 

WORT

Obwohl Worte nicht die einzige Sprache sind, mit der wir eine Geschichte kommunizieren können, und wir sogar bewußt auf sie verzichten können, um Kommunikation universeller zu machen: Worte sind eine grundlegende Ressource.

Praktiker_innen des Theaters der Unterdrückten und Mitglieder von community-Gruppen sollten das Wort beherrschen, da dies eins der machtvollsten Mittel der Ästhetik der Unterdrückten ist.

Wir wollen in diesem Modul Techniken der Ästhetik der Unterdrückten entwickeln, die den Schwerpunkt auf der Aneignung des geschriebenen Wortes haben, um dramatische Texte zu erstellen.

Auf der anderen Seite werden wir mit Zeitungstheater arbeiten, um politische Diskussionen über die Themen anzuregen, die in den Theaterproduktionen vorkommen. 

No documents found.